Am Samstag, dem 21.März 2026, früh um 9.00 Uhr begann der erste diesjährige Obstbaumschnitt der Fischbachtaler NABU-Gruppe. Sieben Aktive kamen mit Leitern, Rebscheren, großen Astscheren und dem NABU-eigenen Hochentaster zum Gewann „Entenpfütze“ nahe der Kreisstraße nach Billings.
In den nachfolgenden drei Stunden wurden mehrere Altbäume und die vor ca. vier Jahren nachgepflanzten Jungbäume fachgerecht beschnitten.
Eine große Erleichterung war dabei der Einsatz des Hochentasters, mit dem auch große Äste vom Boden aus herausgeschnitten werden konnten.
Nach getaner Arbeit gab es eine deftige Brotzeit , organisiert von Raimund Sauter, dem 1. Vorsitzenden der Gruppe.
Nach der guten Obsternte im vorigen Jahr und der Kelteraktion mit dem örtlichen Kindergarten hatte die NABU-Gruppe in diesem Frühjahr zum Pflegeschnitt an den nunmehr dreißigjährigen
Hochstammbäu- men eingeladen. Dank der sehr guten Resonanz konnte in fünf „Zweierteams” geschnitten werden, so dass genügend Zeit blieb, die geplanten Eingriffe in das Wachs- tum des einzelnen
Baumes zu besprechen und die Schnittmaßnahmen weniger erfahr- enen Mitgliedern zu erläutern. So war dieser Arbeitseinsatz für einige der Aktiven zugleich ein interner Schnittkurs. Nach der
Kirschenernte soll in diesem Jahr noch der Rückschnitt der mittlerweile sehr mächtigen Kirschbäume erfolgen.
Besonders schön war es, dass nach ca. 1 ½ Stunden bei sehr angenehmen Temperaturen eine ausführliche Essenspause eingelegt werden konnte. Dank beteiligter Ehefrauen und Familien gab es ein breites Frühstücksangebot, bei dem auch die Kinder nicht zu kurz kamen. Diese konnten sich dann nach Lust und Laune auf dem Gelände austoben, den Vätern oder Großvätern beim Schneiden zusehen, im angrenzenden Feldgehölz stöbern oder auf den starken Ästen der alten Obstbäume einfach „die Seele baumeln lassen”.