Nistkästen

Nistkästen für Höhlenbrüter

Kontrolle und Reinigung

Wasseramsel am Fischbach
Die Wasseramsel ist ein Vogel der Roten Liste, der in den Kästen und Naturhöhlen am Fisch­bach brütet.

In der Gemarkung Fischbachtal hat die NABU-Gruppe ca. 200 Nist­kästen für Höhlen­brüter installiert.
Die Nistkästen werden einmal im Jahr von den Mitgliedern auf Besatz kontrolliert, gereinigt, repariert oder ersetzt.

Die Wasseramsel steht auf der roten Liste, sie kommt aber noch regelmäßig im Fischbachtal vor. Seit 1986 wird der Bestand genau erfasst, es gibt regelmäßig 2 bis 4 Paare. Alle Bruten befinden sich in Nistkästen, die direkt über dem Wasser unterhalb von Brücken aufgehängt wurden. Die Wasseramsel bevorzugt saubere, schnell fließende Gebirgsbäche, ihre Nahrung besteht überwiegend aus Köcherfliegenlarven, die sie tauchend erbeutet. Sie gilt als Anzeigevogel für die Gewässerreinheit.


Eulenkasten für die evangelische Kirche

Schleiereule soll angesiedelt werden

Beim Bau des Eulenkasten

Der Fischbachtaler NABU hat einen lang gehegten Wunsch von Otto Diehl, dem „Urgestein” des Natur- und Umweltschutzes im Altkreis Dieburg, umgesetzt und in der Niedern­hausener Kirche einen selbst gebauten Eulenkasten installiert.

Ziel ist es, die Schleiereule, die in den letzten Jahren sowohl in Meßbach als auch einer Hofreite von Niedernhausen gebrütet hat, in der Kirche anzusiedeln.

Der Turmfalke, ein rund um die Kirche häufig gesehener Greifvogel, könnte ebenfalls von dem Kasten profitieren und der erste Brutvogel darin sein.


Beim Bau des Eulenkasten

Eine Besonderheit haben die beiden Konstrukteure, Bernd Seipel und Werner Bert, eingebaut. Da – evtl.  nach Auflösung eines privaten Taubenschlages – die Kirche einer Haustaubenplage ausgesetzt und innen wie außen entsprechend verkotet ist, wurden auf Beschluss des Kirchenvorstandes alle Einflugmöglichkeiten verschlossen. Allerdings hält das die Tauben nicht davon ab, die Fensternischen als Sitzplatz zu nutzen. Der Kasten ist so gebaut, dass der neu geöffnete Einflug eine rechteckige Röhre bildet, die erst am Ende im rechten Winkel in den eigentlichen Kasten führt. Dies verhindert, dass Licht in den Kasten fällt, da Eulen nachtaktive Tiere sind.

Im Gegensatz dazu sind Tauben tagaktiv und meiden die Dunkelheit, d.h. wenn sie die Röhre als Schlafplatz annehmen, werden sie darin bleiben und können mit Hilfe eines eingebauten Schiebers gefangen und an einen weit entfernten Ort transportiert werden. Dafür sind in den nächsten Wochen und Monaten regelmäßige Beobachtungen und Kontrollen notwendig.

So besteht die Chance, dass die Taubendichte verringert wird, und Turmfalke oder Eule als Brutvögel die Tauben vertreiben und ihrerseits standorttreu werden.

Vogel des Jahres 2018

Stare brüten oft zweimal im Jahr und wechseln auch die Partner. - Foto: Jutta und Peter Trentz/www.naturgucker.de

 

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